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Schutz der Bausubstanz

Der Immobilienmarkt boomt, überall werden neue Wohnungen in Mehrgeschossbauweise oder Ein- bzw. Mehrfamilienhäuser errichtet. Die Nachfrage nach Wohnraum ist vor allem in den Ballungszentren in Deutschland und Europa ungebrochen. Doch wie kann ich einen effektiven Schutz der Bausubstanz erreichen? Dies wollen wir auf dieser Seite klären.

 

Feuchtigkeit im Wohnraum

Durch die Anwesenheit von Personen und deren Atmung sowie Transpiration, durch Pflanzen und Haustiere, aber auch durch Tätigkeiten wie Kochen und Duschen wird Feuchtigkeit im Wohnraum freigesetzt. Ein 4-Personen-Haushalt produziert bei normaler Wohnungsnutzung ca. 12 Liter Wasser pro Tag. Diese Feuchtigkeit muss aber aus dem Wohnraum heraustransportiert werden, um den Schutz der Bausubstanz zu gewährleisten.

 

Gebäudeundichtigkeiten früher und heute

Diese entstehende Feuchtigkeit durch Personen und deren Tätigkeit sollte aber aus dem Wohnraum heraustransportiert werden, um einen effektiven Schutz der Bausubstanz zu realisieren. Früher herrschten durch sehr hohe Undichtigkeiten in der Gebäudehülle mehrfache Luftwechsel. Die Feuchtigkeit wurde kontinuierlich durch diese Undichtigkeiten abtransportiert. Heute allerdings sehen EnEV und Co. eine extrem dichte Gebäudehülle sowie sehr dichte Fenster vor. Dies ergibt eine hohe Dichtigkeit des Gebäudes, die Feuchtigkeit wird nicht mehr automatisch abtransportiert.

 

Hohe Luftfeuchtigkeit birgt Schimmelgefahr

Durch eine hohe Feuchtigkeit ist auch der Taupunkt einer Luftmasse hoch. Trifft diese feuchte, warme Luft auf kalte Oberflächen, wird der Taupunkt unterschritten und Kondensat schlägt sich nieder. Dieses Kondensat führt bei langer Verweildauer und passenden Bedingungen zu Schimmelbildung auf der Oberfläche, bspw. der Wand. Gibt es Kältebrücken, z.B. durch schlecht gedämmte Bereiche, dringt die Feuchtigkeit u.U. in die Wand ein und schadet auf Dauer der Bausubstanz. Der Schutz der Bausubstanz ist in Gefahr.

Schutz der Bausubstanz
 

Schimmel schadet erheblich der Bausubstanz

Ist das Schimmelproblem erst einmal vorhanden, wird man es meist nicht mehr wieder los. Wenn man es überhaupt bemerkt, dann sind die kalten Oberflächen meist z.B. hinter Schränken an der Außenwand des Wohnraums. Bei Kältebrücken kann sich der Taupunkt der Luftmassen auch in den Wandquerschnitt hineinverlagern. Der Schimmel bildet sich dann in der Wand und greift dadurch die Bausubstanz an. Der Schimmel steckt im Wandaufbau fest. Ein Schutz der Bausubstanz ist nicht mehr gegeben. Eine Schimmelsanierung kostet häufig sehr viel Geld, falls dies überhaupt möglich ist.

 

Feuchteabtransport durch kontrollierte Wohnraumlüftung – Schutz der Bausubstanz

Eine effektive und kostengünstige Lösung, das Schimmelrisiko in Wohnräumen zu senken stellt der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung dar. Die mit Feuchtigkeit beladene Luft wird kontinuierlich nach außen transportiert, während frische, mit Sauerstoff angereicherte Luft hereinströmt. Ein dezentrales Lüftungssystem wie der SEVi 160 sorgt für eine permanente Luftzirkulation, was das Risiko von Schimmelschäden senkt und den Schutz der Bausubstanz gewährleistet. Solche Lüftungssysteme lüften 24h am Tag, 365 Tage im Jahr, auch nachts und bei Abwesenheit der Gebäudenutzer. Dies sorgt für einen permanenten Abtransport der entstandenen Feuchtigkeit im Wohnraum. Diesen nutzerunabhängigen, kontinuierlichen Luftwechsel im Wohnraum fordern ebenfalls die EnEV und die DIN 1946 Teil 6. Auch die Normung und der Gesetzgeber haben damit erkannt, dass ein Schutz der Bausubstanz durch einen dauerhaften Luftwechsel erreicht werden kann. Der Effekt der Wärmerückgewinnung sorgt zusätzlich für ein Heizkostenersparnis.

Mit SEVi-Lüftungssystemen sparen Sie somit nicht nur bares Geld. Auch der Schutz der Bausubstanz und damit eine Langlebigkeit des Gebäudes liegen uns am Herzen.